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Aus dem Gemeinderat

In der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 23. Juni stellte Kämmerin Gabriele Häußermann die Jahresabschlüsse der städtischen Stromerzeugung und der städtischen Wasserversorgung vor.


Die Erträge der Stromerzeugung waren in 2025 mit 303.228,89 hinter den Erwartungen zurückgeblieben, was einen Fehlbetrag von rund 35.000 € ergab. Grund hierfür war ein deutlicher Rückgang der Erträge bei den Wasserkraftanlagen, bedingt zum einen durch eine relativ geringe Wasserführung der Enz aber in erster Linie durch die Tatsache, dass das Badwehr im letzten Jahr für Sanierungsarbeiten vom Netz genommen werden musste.


Auch für die Neuenbürger Wasserversorgung wurde in 2025 ein größerer Verlust in Höhe von rund 124.518,54 € erwirtschaftet, der mit Gewinnvorträgen in Höhe von rund 40.000 € verrechnet wird. Im vergangenen Jahr gab es beim Wasser einen deutlich höheren Fremdbezug. Außerdem waren hohe Unterhaltsaufwendungen durch Rohrbrüche zu verzeichnen. Es wurde aber auch in die Sanierung von Wasserleitungen investiert, wodurch der Wasserverlust bereits deutlich reduziert werden konnte. Die Erhöhung des Wasserzinses konnte nicht vermieden werden. Beide Beschlussanträge wurden vom Gemeinderat einstimmig verabschiedet.


Der dritte Tagesordnungspunkt beschäftigte sich erneut mit den notwendigen Malerarbeiten an der Außenfassade der Stadthalle Neuenbürg. Neben der von der Stadtverwaltung empfohlenen Variante, die Malerarbeiten in vollem Umfang auszuführen, um die Holzkonstruktion bis zu einer energetischen Fassadensanierung nachhaltig zu sichern und Folgeschäden zu vermeiden, entstand im März bei einem Vorort-Termin eine zweite Variante aus der Mitte des Gemeinderates. Diese Variante sieht eine Reduzierung der zu streichenden Fassaden- und Fensterbereiche vor, sowie ein Anbringen von Flügelabdeckprofilen an den unteren Rahmenprofilen und Fensterflügelrahmen. Der Gemeinderat stimmte mit zwei Enthaltungen (GRinnen Danigel und Schmitz) und der Gegenstimme des Bürgermeisters für die Umsetzung der Variante 2 zum Angebotspreis von rund 20.000 Euro brutto.


Unter dem Tagesordnungspunkt ‚Verschiedenes‘ wurde erneut die Sperrung des Botzenhardt Pionierweges thematisiert. Hierbei stellte Bürgermeister Bader den Sachverhalt nochmals dar, der auch in der vergangenen Woche bereits im Mitteilungsblatt beschrieben war. Von GR Wendelstorf und GR Brunner wird angeregt, einen Brief an Forst BW zu schreiben mit dem Appell, den Weg zu sanieren.


Das Protokoll der Gemeinderatssitzung können Sie wie immer im Ratsinformationssystem auf unserer Homepage nachlesen, sobald es in der kommenden Sitzung freigegeben wurde.

Vorschulkinder schnuppern Schulluft an der Schlossbergschule

Vom 15. bis 18. Juni fand an der  Schlossbergschule Neuenbürg die diesjährige Schulbesuchswoche statt. In  dieser Zeit besuchten die zukünftigen Erstklässlerinnen und Erstklässler  aus den Neuenbürger Kindergärten gemeinsam mit ihren ErzieherInnen die  Schule, um erste Eindrücke vom Schulalltag zu gewinnen.

Die Kinder nahmen jeweils an zwei  Unterrichtsstunden sowie an der großen Pause teil und konnten dabei  echte Schulluft schnuppern. Gemeinsam mit den SchülerInnen der ersten  und zweiten Klassen arbeiteten sie engagiert mit und lernten  verschiedene Unterrichtsformen kennen.

Je nach besuchter Klasse erlebten die  Vorschulkinder eines von zwei Unterrichtsthemen. In einigen Klassen  beschäftigten sich die Kinder mit dem Bilderbuch „Tangramkatze“.  Anschließend bastelten sie ein eigenes Tangram und legten daraus  verschiedene geometrische Figuren. In anderen Klassen stand das  Bilderbuch „Als die Raben noch bunt waren“ im Mittelpunkt. Nach dem  Vorlesen gestalteten die Kinder ihren eigenen bunten Raben und  schmückten ihn mit Federn.

Die Vorschulkinder arbeiteten motiviert  mit und viele beteiligten sich bereits aktiv am Unterrichtsgeschehen.  Die Schulbesuchswoche bot ihnen eine schöne Gelegenheit, die Schule  kennenzulernen und erste Erfahrungen als zukünftige Schulkinder zu  sammeln. Das Team der Schlossbergschule freut sich schon darauf, die  Kinder im September als neue Erstklässlerinnen und Erstklässler begrüßen zu dürfen.

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